70 Jahre “Die Nacht steht um mein Haus”

1956 ver­öf­fent­lich­te Karl­heinz Desch­ner im Alter von 32 Jah­ren sei­nen Roman Die Nacht steht um mein Haus. Sein lite­ra­ri­sches Debüt wur­de von der Kri­tik begeis­tert auf­ge­nom­men. Wolf­gang Koep­pen zeig­te sich „außer­or­dent­lich beein­druckt“, Wal­ter Muschg nann­te das Buch „eine vehe­men­te Sache“, Peter Rühm­korf sprach von einem „Buch aus Mut und Musi­ka­li­tät“. Auch heu­te noch wird die­se „radi­ka­le Auto­bio­gra­phie“ (Micha­el Schmidt-Salo­mon) gewür­digt als „das Werk eines Genies ohne Welt“ (Süd­deut­sche Zei­tung). Bei­de Bücher gel­ten nach wie vor als „Juwe­len der unmit­tel­ba­ren Nach­kriegs­li­te­ra­tur“ (Nürn­ber­ger Nach­rich­ten), wor­in sowohl der Lite­ra­tur- als auch der Kir­chen­kri­ti­ker Karl­heinz Desch­ner bereits deut­lich ver­nehm­bar ist. Wer sei­ne Sach­bü­cher schätzt, wird im lite­ra­ri­schen Früh­werk ein erhel­len­des Pen­dant ent­de­cken. Das Buch ist wei­ter­hin im Han­del im Rah­men der Desch­ner-Edi­ti­on des Ali­bri Ver­lags erhält­lich.