Auf hohlen Köpfen ist gut trommeln

Vor zehn Jah­ren erschien mit “Auf hoh­len Köp­fen” ist leicht trom­meln– eine vom Ver­fas­ser auto­ri­sier­te Aus­wahl letz­ter Hand sei­ner Apho­ris­men. Die­se ver­ei­nig­te Karl­heinz Desch­ners teil­wei­se schon ins all­ge­mei­ne Sprach­gut auf­ge­nom­me­ne Favo­ri­ten aus den Berei­chen „Geist und Kunst“, „Mensch und Leben“, „Geschich­te und Poli­tik“, „Gesell­schaft, Recht, Natur“ sowie „Reli­gi­on und Kle­rus“ und „Über mich selbst“. In sei­ner erst nach der Lebens­mit­te ent­deck­ten Lieb­lings­gat­tung – ein „Hand­streich mit dem Kopf“ – kom­pri­mier­te er die geis­tig-emo­tio­na­le Essenz sei­ner übri­gen Wer­ke, sie zu- und über­spit­zend, oft sar­kas­tisch, auch para­dox. Das Werk ist wei­ter­hin im Han­del erhält­lich.