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Bei­trä­ge & Mel­dun­gen

Veranstaltungsbericht

Vor eini­gen Wochen am UN-Tag der Men­schen­rech­te, ver­an­stal­te­te der Schwein­fur­ter Bund für Geis­tes­frei­heit einen Abend zum inter­na­tio­nal aner­kann­ten Kir­chen­kri­ti­ker und Phi­lo­so­phen Karl­heinz Desch­ner. Als Refe­ren­tin war war Ricar­da Hinz aus dem Vor­stand des Düs­sel­dor­fer Auf­klä­rungs­diens­tes gela­den, die über Text, Bild und Film anschau­lich Leben und Wir­ken Desch­ners wür­dig­te. Einen aus­führ­li­chen Bericht über die Ver­an­stal­tung fin­det man beim Huma­nis­ti­schen Pres­se­dienst.

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Alternative für Weihnachten

Die von Karl­heinz Desch­ner für eine Umfra­ge des Hes­si­schen Rund­funks 1975 ver­fass­te pro­vo­ka­ti­ve „Alter­na­ti­ve für Weih­nach­ten“ beschließt sei­nen Essay­band „Opus Dia­bo­li“ (1987/2016) und ist nun auch hier nach­zu­le­sen. Wir wün­schen allen unse­ren Lese­rin­nen und Lesern den­noch fro­he Fei­er­ta­ge und blei­ben Sie gesund! Die Redak­ti­on

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Wir gedenken dem Wirken von Herbert Steffen

Her­bert Stef­fen starb vor drei Jah­ren im Alter von 88 Jah­ren. Er unter­stütz­te sei­nen Freund Karl­heinz Desch­ner als Mäzen bis zu des­sen Tod. Er grün­de­te zudem die Gior­­d­a­­­no-Bru­­­no-Stif­­­tung, mit der er die säku­la­ren Kräf­te in Deutsch­land stärk­te wie kaum ein ande­rer. Der Mit­be­grün­der der Gior­­d­a­­­no-Bru­­­no-Stif­­­tung Her­bert Stef­fen war, bevor er zum Kir­chen­kri­ti­ker wur­de, ein eif­ri­ger und streng gläu­bi­ger Katho­lik. Dies änder­te sich 1988, als er Karl­heinz Desch­ners wohl bedeu­tends­tes Buch „Aber­mals kräh­te der Hahn“ las. Stef­fen erzählt in sei­nen Lebens­er­in­ne­run­gen, wie sehr ihn die­se Lek­tü­re ver­än­der­te: „Die Lek­tü­re zog mich der­art in ihren Bann, dass ich für alles ande­re nicht mehr zu haben war. Nie zuvor in mei­nem Leben hat­te ich Bücher mit die­ser Inbrunst gele­sen, und nie zuvor hat mich beim Lesen eine sol­che Wut gepackt.“ Fort­an unter­stütz­te der vom Pau­lus zum Sau­lus gewor­de­ne Stef­fen Karl­heinz Desch­ner als Mäzen bis zu des­sen Lebens­en­de. Die gan­ze Geschich­te von Stef­fens Wand­lung kann man kos­ten­los auf der Sei­te der GBS nach­le­sen.

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In Erinnerung an Gabriele Röwer

Am 13.Oktober 2018 ver­starb die lang­jäh­ri­ge Weg­be­glei­te­rin von Karl­heinz Desch­ner Gabrie­le Röwer. Röwer hat­te zunächst Theo­lo­gie stu­diert, sich dann aber vom Chris­ten­tum abge­wandt und sich dem Stu­di­um der Phi­lo­so­phie, Ger­ma­nis­tik und Psy­cho­lo­gie gewid­met. Beruf­lich war sie päd­ago­gisch und the­ra­peu­tisch in Mainz tätig. Seit ihrer Pen­sio­nie­rung war sie u.a. als Mit­her­aus­ge­be­rin nach­ge­las­se­ner Schrif­ten des Schwei­zer Reli­­­gi­ons- und Kir­chen­kri­ti­kers Robert Mäch­ler tätig und küm­mer­te sich inten­siv, um das schrift­stel­le­ri­sche Erbe von Karl­heinz Desch­ner. So betreu­te sie die Desch­­­ner-Edi­­­ti­on des Ali­bri Ver­la­ges und schrieb zahl­rei­che Tex­te für deschner.info. Stets enga­gier­te sie sich für eine auf­ge­klär­te­re und bes­se­re Welt. Bis zuletzt set­ze sie sich in Mainz für die Flücht­lings­hil­fe ein.

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